Dumpster-Dias

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Mittwoch, 10. Dezember 2008

Fondue

Ja, Fondue!
Ziemlich krass, muss ich zugeben, aber trotzdem very pleasing.

Die Fotos kommen dieses Mal etwas spät. Ich muss auch ganz ehrlich zugeben, dass ich nicht mehr so viel unterwegs war in letzter Zeit. Das liegt einerseits an der beissenden Kälte, andererseits auch daran, dass ich nicht mehr oft zu Hause war, also kaum zu Hause gegessen habe.




Wie versprochen möchte ich auch noch zeigen, was aus dem Sperrmüll geworden ist:


Ich habe mittlerweile auch das zweite Brettchen angebracht, sodass man die Steckdose nicht mal mehr sieht. Befindet sich übrigens neben meinem Bett.

Genug davon.
Ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt hinweisen, dass eigentlich so ziemlich aus diesem Blog entstanden ist.
Zu diesem Projekt gibt es sogar einen eigenen Blog, der so ziemlich aussieht wie der hier, aber noch leerer an Inhalt ist.
Das Projekt jedenfalls:Ihr seht, es handelt sich um eine Food not bombs-Gruppe für die Zentralschweiz. Diese Bezeichnung wurde so gewählt, weil es sich um eine Art Zusammenschluss von öffentlichen Voküs in Luzern und Zug (bis jetzt) handelt. Konkret mit dabei sind schonmal die Bahnhofsvokü in Luzern (auf dem Blog gibt es dann darüber noch einen Beitrag) und die FNB-Vokü der Piratenbar in Zug, die nächsten Montag das erste Mal statt finden wird. Auch dazu werde ich noch genauere Infos auf dem FNB-Blog posten, grundsätzlich könnt ihr aber auch einfach einen Kommentar hinterlassen, wenn ihr kommen wollt, aber nicht wisst, wohin.

Schonmal vorab der erste Flyer:


Das Kleingedruckte ist Emil Manser nachempfunden und sollte nicht allzu ernst genommen werden.
Ach ja, Food not bombs ist übrigens immer vegan, versteht sich, auch wenn wir oft vornehmlich unveganes Zeug containern.

Das wars wieder einmal, ich melde mich bald wieder mit neuen Fotos; heute ist wieder ein Streifzug zu zweit geplant, inklusive Aldi-Konsultation. Das war übrigens einer der Hauptgründe, dass das Food not bombs-Projekt zustandegekommen ist: die Unmengen an gutem Essen, die insbesondere auf diesen Streifzügen zu zweit in unseren Taschen landen. Wer jetzt nicht weiss, wovon die Rede ist, soll sich doch mal den Beitrag "Oh, a piece of candy" über die letzte solche Tour ansehen.

Ich bin immer froh über Rückmeldungen und vielleicht sieht mensch sich ja bald an einer FNB-Vokü.

Montag, 1. Dezember 2008

Vitamine gegen Grippe

Heute habe ich eine relativ grosse Runde gefahren. Ich bin nicht auf direktem Weg zu meinen Lieblingsplätzen gefahren, sondern habe die Agglomeration der Stadt ausgekundschaftet. Dabei habe ich dringlich benötigte Einrichtungsgegenstände gefunden, aber auch ziemlich gutes Essen. Abgerundet wurde die Tour heute dann doch durch den altbewährten Solomarkt, in dem ich unter anderem Orangensaft, Smoothies, Nektarinen und - endlich wiedermal - Zwiebeln vor der Vernichtung bewahrt habe.

Also, zu bemerken sei, dass die Kiste, wo die Nektarinen und Gipfeli drin sind, auch gecontainert ist. Ich brauche sie, um die Sachen, die ich für mich haben möchte, aufzubewahren. Wir hatten hier in der WG etwas Undeutlichkeit darüber.
Den Stift habe ich übrigens auch in einer Mülltüte gefunden. Scheint noch super zu funktionieren.

Heute auch wieder ein Bild einer Abfallkreation. Ich nenne sie: Steinpilzravioli an Ricotta-Cinque-Pi-Sauce mit Pilzen und dazu Feldsalat mit einer würzigen Vinaigrette. Hat super geschmeckt. Auch wenn das auf dem Foto nicht so rüberkommt.


Und wie ich schon erwähnt habe, habe ich noch einen Einrichtungsgegenstand gefunden, ich werde beizeiten noch raufstellen, was daraus geworden ist. Bis dahin übe ich mich in Schweigen darüber, was für Pläne ich mit diesem Sperrmüll habe.


Hoffe, es ist zu erkennen, was der Tisch ist, und was nicht.

Seht euch ruhig meine Diashow an und hinterlasst doch auch mal einen Kommentar, wenn euch danach ist. Ich gehe jetzt zwei Tage Wellness machen - vor einiger Zeit habe ich einen Gutschein dafür "gecontainert". (Nicht wirklich im Abfall, aber ich habe ihn gefunden)

Donnerstag, 27. November 2008

Oh, a piece of candy

Der versprochene Beitrag von der sogenannten "Aldi-Tour". Aldi ist letztlich auch der Höhepunkt jeder Container-Karriere und ich fühle mich doch verpflichtet zu erwähnen, dass auch wir uns bei unserer Tour etwas überladen haben - die Plastiktaschen, die wir an die Fahrräder gemacht hatten, rissen je in kurzen Abständen. Danach legten wir unabsichtlich eine "Piece of candy"-Spur aus "Choceur"-Keksen nach Hause.

Einer der coolsten Funde letzter Zeit war zweifellos der kleine Einkaufswagen, den ich mir schnellstmöglich zum Fahrradanhänger umbasteln werde. Er hat mir schon dabei geholfen, die Beute nach der Aufteilung in meine WG zu transportieren.

Schade jedenfalls, dass wir das Mineralwasser im Aldi zurücklassen mussten; lediglich eine Flasche hatte noch Platz.

Diese Beute wurde jedenfalls aufgeteilt auf zwei Haushalte à 3 Personen exklusive etwaige Zecken, zudem wird wohl auch einiges zu Vokü verarbeitet. Der Aldi hätte noch viel mehr hergegeben, vor allem Choceur-Kekse mussten wir massenhaften zurücklassen, obwohl wir doch massenhaft abgegriffen haben.